Herbst 2008 - Gewinnwarnung für globale Wirtschaft und Stabilität...
Vorschau Quartale 3 und 4 2008 für Wirtschaft und Politik negative Auswirkungen für Menschen und Volkswirtschaften.Bei manchen sich abzeichnenden Prognosen halten wir uns in der Vorabpublikation generell lieber etwas zurück. Wir veröffentlichen nicht jeden der sich abzeichnenden Trends sofort. Dies betrifft natürlich auch manche in der Tendenz eher negative Trends. Information en Detail hierzu liefern wir jedoch an individuelle Empfänger und Abonnenten - anstelle der im öffentlichen Bereich von trendquest.eu publizierten weblogähnlichen Trendnotizen und Studieninhalte.
Für die Quartale 3 und 4 des laufenden Jahres 2008 sehen wir in unseren ersten groben Trend-Vorschau für Wirtschaft und Politik leider Entwicklungen mit negativen Auswirkungen für Menschen und Volkswirtschaften.
Trendquest scannt täglich eine breite Palette an Medien und Publikationen. Aus den Recherchen erhalten wir einen Teil der Indizien für unsere Interpretationen, zeitlich langfristigeren Prognosen oder tiefer gehenden Studien.
Intensive globale Krisen in Wirtschaft und Politik sind zu erwarten:
1. Wirtschaft: Die internationale Finanzkrise ist längst nicht vorbei. Das weltweite Finanzsystem wird im Herbst/Winter 2008 einige sehr schwere Einbrüche erleben. Diese wirken schädigend auf große Bereiche der sozialen Strukturen der Bevölkerung (Nordamerika, UK, Mittelmeerraum, Russland, weitere). Die Kaufkraft sinkt teils dramatisch. Belege und Indizien hierzu finden sich bereits seit längerem. Zum Einen in diversen Berichten in den Medien und in öffentlichen Interviews mit Wirtschaftsfachleuten. Zum Anderen finden sich Hinweise in eigenen hierzu geführten Einzelgesprächen mit Quellen aus Wirtschaft, Finanzwelt und Politik. Vermutlich werden diese wirtschaftlichen Krisen zum Jahresbeginn 2009 allmählich etwas (!) abgemildert - mit Echo bis ins Frühjahr 2009. Auch wenn dies alle trifft, werden sie in der Öffentlichkeit (teils unterbewusst) als allgemein lange fällige Reinigung interpretiert.
2. Politik: Einige sehr schwere Krisen. Bevorzugung der konservativen Kräfte in politischen Richtungen und Regierungen (US-Wahl, Frankreich, Russland, Asean, u.a.). Diplomatische und militärische Auseinandersetzungen nehmen an Mengen und Intensität zu. Hieran beteiligte Partner sind höchstwahrscheinlich die USA, Russland (offen oder verdeckt unterstützt von China), evtl. Indien und Pakistan sowie Großbritannien. Anlässe finden sich unter anderem im nahen Osten, in Georgien, Afghanistan, Iran, Irak und dem Nato-Mitglied Türkei.
Update: "Georgien-Revanche": Russland-Venezuela-Koalition plant "Übungen" vor US-Küste ab November 08.
Diese Prognosen basieren auf einer groben Zusammenfassung der bisherigen für das Jahr 2008 recherchierten Daten in Relation zu älteren Zeiträumen und Quellen.
...
Hintergründe und Ergänzungen: Globale Abgrenzung führt zu Krisen
Das globale Bedürfnis nach Abgrenzung wächst - Wir berichteten bereits seit 2005 über diesen Trend im Rahmen der Aufschlüsselung der Hintergründe zum mit "Neue Klassik" betitelten Trend-Phänomen.
Unternehmen und auch Staaten entwickeln seit Mitte der 2000er Jahre Strategien zur Sicherung oder Ausweitung ihrer wirtschafts, rohstoff- und energiestrategischen Positionen vor dem Hintergrund knapper werdender Ressourcen (Energie, Rohstoffe, Wasser, Nahrung).
In der Wirtschaft geschieht dies unter Absicherung der Marktpositionen gegenüber Wettbewerbern. Gegebenenfalls werden Wettbewerber oder Markt-Partner mit großem Potential einfach übernommen - freundlich oder mit feindlicher Übernahme. Beispiele sind zu finden in jüngsten Bankenfusionen und Übernahmen wie auch in weiteren Branchen...
Die Politik vieler Staaten verhält sich ähnlich. Der Zugang zu Rohstoffen und Energie wird lebenswichtiger für Staaten und Volkswirtschaften. Der Handel mit diesen Ressourcen bestimmt Schwankungen auf den internationalen Finanzmärkten. Konkurrenz wird für alle spürbar.
Globalisierung bedeutet Einflüsse "Fremder" in Bereichen, die die Beteiligten vor 5-10 Jahren noch als intern und sicher oder "privat" bzw. lokal angesehen hatten. Vernetzungen und Abhängigkeiten werden spürbar - und verstärken den Wunsch nach Überschaubarkeit, Nähe und Lokalität. Nationale und patriotische Tendenzen werden davon genährt - bis hin zu nationalistischen oder sogar monarchistischen Extremen.
Im Zuge der zunehmenden politisch und wirtschaftlich härter werdenden globalen Situation führt dies zu intensiven Abgrenzungs-Maßnahmen.
Beispiele sind die jüngsten von Mai - September '08 in den Medien berichteten geographischen Sicherungsbestrebungen von Seiten Englands (Anspruch auf große Meeresgebiete um Insel Ascension im Südatlantik sowie auf Teile der Antarktis), der USA, Kanadas, Russlands (Arktis), Dänemarks. Ebenfalls hinzu zählen wir die aktiven Bestrebungen mehrerer Staaten, die Ressourcen der Antarktis zu schöpfen.
Dies führt zu Krisen und Kriegen.
Deutschland befindet sich wirtschaftlich in einer relativ sicheren Position. Es ist wieder starkes Erfinder- und Innovationsland und auf dem Wege zu einer relativ sicheren autarken Position im Herzen Europas. Starke Branchen sind unter anderem technologisch anspruchsvolle oder innovative Industrien und Maschinenbau, Chemie und Pharma sowie Erneuerbare Energien und Umweltschutz, Info-, Bio- und Nanotechnologie, Grundlagenforschung und ebenfalls einige Bau-, Logistik- und Dienstleistungsbereiche. Zudem wird die Funktion einer zumindest kurzfristigen Energie-Backup-Lösung mittels Kernenergie seitens der Regierungskoalition etabliert bis sich sicherere und nachhaltig effizientere saubere Energiequellen standardisieren ließen.
Deutschland profitiert zudem vom Klimawandel, dem Wandel in der Energieerzeugung und den damit zusammenhängenden Technologien. Ein dritter relevanter Punkt auf der Plus-Seite ist der demografische Wandel: Arbeitskräfte sind durch sinkende Bevölkerungszahlen nach wie vor gefragt. Und dieser Faktor hält die Kaufkraft der Deutschen zusätzlich relativ stabil. Denn relativ gesehen zu den stärker in Mitleidenschaft gezogenen Staaten spürt der deutsche Bürger zwar Effekte aus schwieriger werdenden Zeiten wie mögliche Deflation und Inflation, aber hier wird die Gesamtsituation dennoch mehr Stabilität für Deutschland aufweisen. Anders sieht dies aus in den wirklich in intensive Krisen geratenen oder noch geratenden Staaten des internationalen Auslands.
Die globalen Krisenauswirkungen gehen dennoch nicht spurlos an der deutschen Bevölkerung vorüber. Die Sozialstruktur verändert sich und ebenfallls das eigene Selbstverständnis und Verhalten: Deutschland wird politisch und sozial-bürgerlich sehr viel konservativer. Offen und gewissermaßen "harmlos" sichtbar wird dies an den bereits sichtbaren und sich verstärkenden oder noch kommenden Retro-Trends in Mode, Umgangsformen, Musik, Sprache und Kultur.
Anmerkung: Für diesen Artikel ist eine Übersetzung ins Englische in Vorbereitung.
Für die Quartale 3 und 4 des laufenden Jahres 2008 sehen wir in unseren ersten groben Trend-Vorschau für Wirtschaft und Politik leider Entwicklungen mit negativen Auswirkungen für Menschen und Volkswirtschaften.
Trendquest scannt täglich eine breite Palette an Medien und Publikationen. Aus den Recherchen erhalten wir einen Teil der Indizien für unsere Interpretationen, zeitlich langfristigeren Prognosen oder tiefer gehenden Studien.
Intensive globale Krisen in Wirtschaft und Politik sind zu erwarten:
1. Wirtschaft: Die internationale Finanzkrise ist längst nicht vorbei. Das weltweite Finanzsystem wird im Herbst/Winter 2008 einige sehr schwere Einbrüche erleben. Diese wirken schädigend auf große Bereiche der sozialen Strukturen der Bevölkerung (Nordamerika, UK, Mittelmeerraum, Russland, weitere). Die Kaufkraft sinkt teils dramatisch. Belege und Indizien hierzu finden sich bereits seit längerem. Zum Einen in diversen Berichten in den Medien und in öffentlichen Interviews mit Wirtschaftsfachleuten. Zum Anderen finden sich Hinweise in eigenen hierzu geführten Einzelgesprächen mit Quellen aus Wirtschaft, Finanzwelt und Politik. Vermutlich werden diese wirtschaftlichen Krisen zum Jahresbeginn 2009 allmählich etwas (!) abgemildert - mit Echo bis ins Frühjahr 2009. Auch wenn dies alle trifft, werden sie in der Öffentlichkeit (teils unterbewusst) als allgemein lange fällige Reinigung interpretiert.
2. Politik: Einige sehr schwere Krisen. Bevorzugung der konservativen Kräfte in politischen Richtungen und Regierungen (US-Wahl, Frankreich, Russland, Asean, u.a.). Diplomatische und militärische Auseinandersetzungen nehmen an Mengen und Intensität zu. Hieran beteiligte Partner sind höchstwahrscheinlich die USA, Russland (offen oder verdeckt unterstützt von China), evtl. Indien und Pakistan sowie Großbritannien. Anlässe finden sich unter anderem im nahen Osten, in Georgien, Afghanistan, Iran, Irak und dem Nato-Mitglied Türkei.
Update: "Georgien-Revanche": Russland-Venezuela-Koalition plant "Übungen" vor US-Küste ab November 08.
Diese Prognosen basieren auf einer groben Zusammenfassung der bisherigen für das Jahr 2008 recherchierten Daten in Relation zu älteren Zeiträumen und Quellen.
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Hintergründe und Ergänzungen: Globale Abgrenzung führt zu Krisen
Das globale Bedürfnis nach Abgrenzung wächst - Wir berichteten bereits seit 2005 über diesen Trend im Rahmen der Aufschlüsselung der Hintergründe zum mit "Neue Klassik" betitelten Trend-Phänomen.
Unternehmen und auch Staaten entwickeln seit Mitte der 2000er Jahre Strategien zur Sicherung oder Ausweitung ihrer wirtschafts, rohstoff- und energiestrategischen Positionen vor dem Hintergrund knapper werdender Ressourcen (Energie, Rohstoffe, Wasser, Nahrung).
In der Wirtschaft geschieht dies unter Absicherung der Marktpositionen gegenüber Wettbewerbern. Gegebenenfalls werden Wettbewerber oder Markt-Partner mit großem Potential einfach übernommen - freundlich oder mit feindlicher Übernahme. Beispiele sind zu finden in jüngsten Bankenfusionen und Übernahmen wie auch in weiteren Branchen...
Die Politik vieler Staaten verhält sich ähnlich. Der Zugang zu Rohstoffen und Energie wird lebenswichtiger für Staaten und Volkswirtschaften. Der Handel mit diesen Ressourcen bestimmt Schwankungen auf den internationalen Finanzmärkten. Konkurrenz wird für alle spürbar.
Globalisierung bedeutet Einflüsse "Fremder" in Bereichen, die die Beteiligten vor 5-10 Jahren noch als intern und sicher oder "privat" bzw. lokal angesehen hatten. Vernetzungen und Abhängigkeiten werden spürbar - und verstärken den Wunsch nach Überschaubarkeit, Nähe und Lokalität. Nationale und patriotische Tendenzen werden davon genährt - bis hin zu nationalistischen oder sogar monarchistischen Extremen.
Im Zuge der zunehmenden politisch und wirtschaftlich härter werdenden globalen Situation führt dies zu intensiven Abgrenzungs-Maßnahmen.
Beispiele sind die jüngsten von Mai - September '08 in den Medien berichteten geographischen Sicherungsbestrebungen von Seiten Englands (Anspruch auf große Meeresgebiete um Insel Ascension im Südatlantik sowie auf Teile der Antarktis), der USA, Kanadas, Russlands (Arktis), Dänemarks. Ebenfalls hinzu zählen wir die aktiven Bestrebungen mehrerer Staaten, die Ressourcen der Antarktis zu schöpfen.
Dies führt zu Krisen und Kriegen.
Deutschland befindet sich wirtschaftlich in einer relativ sicheren Position. Es ist wieder starkes Erfinder- und Innovationsland und auf dem Wege zu einer relativ sicheren autarken Position im Herzen Europas. Starke Branchen sind unter anderem technologisch anspruchsvolle oder innovative Industrien und Maschinenbau, Chemie und Pharma sowie Erneuerbare Energien und Umweltschutz, Info-, Bio- und Nanotechnologie, Grundlagenforschung und ebenfalls einige Bau-, Logistik- und Dienstleistungsbereiche. Zudem wird die Funktion einer zumindest kurzfristigen Energie-Backup-Lösung mittels Kernenergie seitens der Regierungskoalition etabliert bis sich sicherere und nachhaltig effizientere saubere Energiequellen standardisieren ließen.
Deutschland profitiert zudem vom Klimawandel, dem Wandel in der Energieerzeugung und den damit zusammenhängenden Technologien. Ein dritter relevanter Punkt auf der Plus-Seite ist der demografische Wandel: Arbeitskräfte sind durch sinkende Bevölkerungszahlen nach wie vor gefragt. Und dieser Faktor hält die Kaufkraft der Deutschen zusätzlich relativ stabil. Denn relativ gesehen zu den stärker in Mitleidenschaft gezogenen Staaten spürt der deutsche Bürger zwar Effekte aus schwieriger werdenden Zeiten wie mögliche Deflation und Inflation, aber hier wird die Gesamtsituation dennoch mehr Stabilität für Deutschland aufweisen. Anders sieht dies aus in den wirklich in intensive Krisen geratenen oder noch geratenden Staaten des internationalen Auslands.
Die globalen Krisenauswirkungen gehen dennoch nicht spurlos an der deutschen Bevölkerung vorüber. Die Sozialstruktur verändert sich und ebenfallls das eigene Selbstverständnis und Verhalten: Deutschland wird politisch und sozial-bürgerlich sehr viel konservativer. Offen und gewissermaßen "harmlos" sichtbar wird dies an den bereits sichtbaren und sich verstärkenden oder noch kommenden Retro-Trends in Mode, Umgangsformen, Musik, Sprache und Kultur.
Anmerkung: Für diesen Artikel ist eine Übersetzung ins Englische in Vorbereitung.

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