Cluetrain Manifest 2.0? Das Internet-Manifest ist zu wenig

Seit heute gibt es das Internet-Manifest ...aber neu ist das nicht, oder?

Mir kommt das alles wie eine Neuauflage des Cluetrain Manifests von 1999 vor. Klar, jede Generation braucht ihre Maifestschreiber - aber neu ist das wirklich nicht. (http://www.cluetrain.de bzw. http://www.cluetrain.com)

Neu ist allerdings, dass dieser Text nun vermutlich von ein paar mehr Leuten gelesen wird, die nicht unbedingt "digital native" Firstgeneration sind sondern eher zu den digitalen Nachfolgern in zweiter Generation zählen. Eben normale Bürger, für die das Netz nicht mehr Elitetummelplatz ist sondern Alltagsmedium.

Hat also vielleicht doch etwas Gutes mit dem neuen Manifest...? Nein.

Im Grunde genommen bräuchten wir stattdessen ein gänzlich neues allgemein gültiges Kommunikations-, Ethik- und Werte- und Gesellschafts-Mainfest.

Das würde dann locker solche Journalismusmanifeste beinhalten. Denn diese 17 Thesen basieren auf den sich neu etablierenden Prinzipien eines gravierenden schwerwiegenden Wandels. Und dies Gesellschaftlich-ethische echte Manifest würde auch Bezug nehmen auf die politischen (Nicht-)Entwicklungen in unserer Demokratie und im Verständnis-Dialog zwischen Parteien und Bürgern sowie Unternehmen und Konsumenten. Denn sowohl bei Parteien als auch Unternehmen gibt es leider massive Kommunikationsprobleme in der Beziehung von diesen zu ihren Gesprächspartnern (Wählern und Kunden) - ich erinnere nur an mangelnde Wahlbeteiligungen bei den älteren Parteien oder das "Jako"-Phänomen.

In diesem Sinne:
Allen eine gute Zeit - gestalten wir daher aktiv, pragmatisch und über den Tellerrand blickend eine positive Zukunft.

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