Apple 2012 - weiblich und wohnlich

Prognose: Unternehmensführung bei Apple wird weiblich - im Unternehmensstil wie auch vermutlich in personam

Apple-Chef Steve Jobs ist Visionär und Antriebskraft des Unternehmens - so wird er zumindest gegenüber den Kundenschichten kommuniziert. Würde er heute das Unternehmen verlassen, dann wären Umsatz- und Börseneinbrüche zu erwarten.

Noch fehlt es jedoch an würdiger Nachfolge für Jobs' Position...

Vermutlich dürfte Steve Jobs noch ca. 5 Jahre benötigen, um diese Nachfolge zu regeln.

Berücksichtigt man die zu erwartende unternehmerische Umorientierung oder Erweiterung auf den Bereich Home-Entertainment und Kommunikation in Zusammenhang mit zu erwartenden weiteren starken gesellschaftlichen und soziostrukturellen Wandlungen bei den Käuferschichten, dann lässt sich nur folgendes schlussfolgern:

Die Unternehmensführung bei Apple wird weiblich. Im übertragenen Sinne des Unternehmensziels - wie vermutlich auch im Personen-Sinne.

Denn Produkt und Marke sind weiblich - im Sinne von familiär, Lebensumfeld-betont, dezent und kommunikativ, eingerahmt von positiven nicht-aggressiven Botschaften.

Apple wird sich den Bereich "Living Room Technologies" zu eigen machen. Es geht weg vo eigentlichen altmodischen Computer. Das bezeugt schon die kürzliche Umbenennung des Unternehmens von "Apple Computer Inc." zu "Apple Inc".

Ein iPhone ist hier nur der deutlich sichtbare Anfang: Der Personal Computer der zukünftigen Jahre wird auf Dimensionen eines Handheld schrumpfen. Sie tragen ihn dann in der Regel stetig bei sich. Wird ein Monitor oder anderes Display benötigt, brauchen wir grade eine größere Tastatur, so steuert man diese Devices einfach via Bluetooth oder kommende Funkstandards an.

Beispielsweise im Büro: Sie tragen Ihren "SPoC", den "Smart Personal Computer" bei sich, müssen ihn noch nicht einmal aus der Tasche nehmen und das Gerät meldet sich automatisch im Firmennetzwerk an - gegebenefalls von Ihnen kurz mit einem Sprach- oder Eingabebefehl freigeschaltet.

Sie kommen danach nach Hause, die Haustür öffnet sich eh schon automatisch durch den Funkchip im "SPoC", und wie gewünscht und voreingestellt sehen Sie - vielleicht beim klassischen Abendessen - die News oder die Videomailbox.

Das ist nachhaltige Kommunikations-Elektronik - konsequent umgesetzt. Apple bleibt hier sicherlich nicht allein. Aber die bis dato sichtbare strategische Planung zeigt ihre Wirkung.
Auch weitere Unternehmen werden sich konsequent dem Prinzip Nachhaltigkeit, Kommunikation und Leben anschließen. Der direkte Nachfolger und Wettbewerber ist vielleicht NOKIA. Oder ein noch unbekannter asiatischer Hersteller.

Folglich lässt sich ein kommunikatives Technologoie-Umfeld als weiblich bezeichnen. Es ist der Ansatz, die Menschen zu verbinden, dabei nicht aggressiv aufzutreten sondern adaptiv-kommunizierend und verbindend. Gemeinschaft schaffend um im täglichen Leben zu unterstützen. In der Funktion eher sozial als technikbetont.




Lesetipp:
FTD.de zur Nachfolgeregelung

businessweek.com zum iPhone

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