90er-2000er Hiphop-Schick-Szene-Streetwear
Szenig-Abgehoben kühl oder Mega-baggy-Stil sind out.Flop & DOWN - Das muss man leider sagen: Die Menschen stehen eher auf bunt als auf schwarz-weiß. Und wieder mehr auf Körperbetont und auf männliche und weibliche Stile. Szenig-Abgehoben kühl oder Mega-baggy sind out. Stile und Marken, die sich noch an den Schemen der 90er oder der 00er-Wende orientieren, werden verlieren. Warum nun ausgerechnet der Familien-Belieferer Tchibo eine Marke wie Mitch&Co. ins Leben ruft, die ihre Zielgruppe in der jungen kaufkräftigen Supermarkt-Familie hat, ist mir schleierhaft:
Schwarz, Grau, Gelbe Farbtupfer in der Markendarstellung, im Schnitt Großstadt-Jogging- bis hin zum Avantgarde-Szene-Style mit leichten Hiphop-Zitaten -- das dürfte den meisten Leuten der Zielgruppe viel zu düster und einfarbig sein. Und wenn der Verkauf rein über diese Farben geht, dann wird's nichts mit dem Kunden. Selbst, wenn ein paar rote und helle Stoffe dabei sind - das straighte Dunkel wird kommuniziert. Ich rechne mit dem Status Ladenhüter. Darum DOWN.
(Dabei wäre es so leicht: Einfach stets schwarz, gelb UND rot unterbringen, die jeweiligen 2 Schmuckfarben nur dezent - und schon haben wir eine stylige und patriotisch korrekte Modelinie, die sowohl Michel und Paul als auch Liese und Charlotte gerne kaufen... und natürlich: Pastellfarben verstärken - die sanften Web2.0-Style-Elemente...)
...und was ist UP? Preppy, Aufsticker, 50er bis Jahrhundertwende, Rüschen, deutsche Volks- und Modekultur... Oh ja. Das kommt.
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